Schloss Passirano – Geschichte und Stille inmitten der Weinberge.
Franciacortino kommt hier vorbei!

Zusammenfassend
Der Schloss Passirano es ist eines der am besten erhaltenen in der Franciacorta.
Seine Ursprünge reichen bis ins frühe Mittelalter zurück: zunächst ein Klostersitz, dann eine befestigte Anlage und schließlich ein Adels- und Landwirtschaftsgut.
Es hat einen quadratischen Grundriss mit Ecktürmen und einem Innenhof. Die Gehwege und ein Teil der umgebenden Mauern sind noch intakt.
Heute ist ein Privathaus, nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, aber von der Straße, die an der Stadt entlangführt, gut sichtbar.
Wer mit dem Fahrrad vorbeikommt, kann es durch die Bäume hindurch erblicken und ist ebenso erstaunt wie diejenigen, die einer Präsenz außerhalb der Zeit begegnen.
Die Karte:
Vom Parkplatz zum Schloss
In der Via Bechelet in Passirano, gegenüber dem städtischen Friedhof, gibt es einen großen, kostenlosen Parkplatz, der leicht zugänglich ist und einen idealen Ausgangspunkt darstellt. Von hier aus begannen wir unsere Route nach Monterotondo und radelten auf dem Radweg, der neben der Straße verläuft. Die Strecke weist einen leichten Höhenunterschied auf, ideal zum Aufwärmen der Beine.
Nach etwa anderthalb Kilometern, am Fuße des Monte di San Giorgio, bogen wir zu Beginn des Anstiegs links in die Via Micanzio ab. Diese Nebenstraße führte uns zur Via XX Settembre, wo wir rechts abbogen. Dieser Abschnitt ist Teil der Kulturradweg, die Route, die Brescia und Bergamo im Namen der Landschaft und des künstlerischen Erbes verbindet.
Die Via XX Settembre wird von bebauten Feldern und gepflegten Weinbergen gesäumt. Die umliegende Landschaft offenbart den ländlichen und harmonischen Charakter der Gegend. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir eine Kreuzung mit der Via Castello, wo wir links abbiegen. An dieser Stelle biegt der Weg nach links ab, und am Straßenrand erblicken wir zwei hohe Hecken. Nach einigen weiteren Kurven ragt das zinnenbewehrte Profil des Schloss Passirano Plötzlich taucht es zwischen den Bäumen auf. Die Straße verläuft entlang der alten Festung, ein malerischer Abschnitt, der das Gefühl vermittelt, durch die Geschichte zu radeln. Von hier aus kann die Route mit neuen Entdeckungen fortgesetzt werden, aber diese Etappe ist bereits eine perfekte Mischung aus Natur, Kultur und Schönheit.
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Quelle: „Wie es früher war“ – Gemeinde Passirano –
Schloss Passirano Es handelt sich um eine der am besten erhaltenen Festungsanlagen in der Franciacorta.
Seine Ursprünge gehen auf das 9. Jahrhundert zurück, eine Zeit, in der die Gegend von der Anwesenheit cluniazensischer Mönche geprägt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte hat das Schloss sein Gesicht und seine Funktion verändert: von einer Verteidigungsgarnison über einen landwirtschaftlichen Hof bis hin zu einer Adelsresidenz.
Das Schloss hat einen viereckigen Grundriss mit Ecktürmen, überdachten Gängen und einem großen Innenhof. Seine schlichte und solide Architektur spiegelt den Lauf der Zeit wider und fügt sich harmonisch in die umgebende Landschaft ein. Heute befindet sich das Schloss in Privatbesitz, ist aber von der Straße aus gut sichtbar.
Es bietet sich den Blicken der Passanten als ein Fragment angehaltener Zeit dar, still, aber beredt.
Man geht mit den Augen hindurch, mit Respekt, wie man es mit bestimmten alten Geschichten tut: Sie verlangen nicht danach, dass man sie durchkreuzt, sondern dass man sie einfach beobachtet – und sich daran erinnert.
Gründer von Franciacortino
Ich erkunde Franciacorta mit dem Fahrrad und radle langsam durch Geschichten, Straßen und Details.