Tra torri e devozione:
Paderno Franciacorta nel grande giro della Franciacorta.
Franciacortino kommt hier vorbei!

Zusammenfassend
La terza tappa del Grande Giro della Franciacorta raggiunge Paderno Franciacorta e si ferma al Castello Oldofredi. La fortificazione, citata già come ricetto nel 1009, nacque per difendersi dalle incursioni ungare. Nel tempo assunse funzioni militari e fu coinvolta nei conflitti tra Visconti, Guelfi e Ghibellini, fino al sacco di Brescia del 1512. I restauri ottocenteschi ne hanno mutato l’aspetto originario: oggi restano la facciata principale con due torri cilindriche e l’ingresso gotico. L’ala sinistra ospita la biblioteca e la sala civica, quella destra abitazioni private.
Die Karte:
Von San Giacomo Maggiore in Ospitaletto bis zum Schloss Odofredi in Paderno Franciacorta.
Wir lassen die Fassade der Kirche San Giacomo Maggiore hinter uns und biegen dreimal links ab: zuerst in die Via Brescia, bis wir die Kreuzung mit der Via Vittorio Veneto erreichen, dann in letztere und schließlich nach weniger als hundert Metern wieder links in die Via Franciacorta.
Wir folgen der gesamten Straße und erreichen die Kreuzung, die zurück zur Via Monsignor Rizzi führt. Hier biegen wir rechts ab und folgen dem Weg, den wir beim Dorfeingang genommen haben. Ein Stück weiter ignorieren wir die Abzweigung zur Via Vallosa und fahren geradeaus weiter auf der Via Sant'Antonio, einer ruhigen Straße, die durch die Weinberge nach Paderno Franciacorta führt.
Am Ortseingang sieht man den Glockenturm der Kirche San Pancrazio. Am Kreisverkehr nimmt man die erste Ausfahrt rechts und biegt nach etwa fünfzig Metern links in die Via Mazzini ab. Die Straße führt durch das Zentrum von Paderno Franciacorta, vorbei an der Pfarrkirche und ihrem großen Kirchhof (links), dem Rathaus (rechts) und erreicht schließlich die Piazza della Libertà gegenüber der Burg Oldofredi.
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Die Ursprünge der Burg Oldofredi in Paderno Franciacorta gehen wahrscheinlich auf die erste Hälfte des 10. Jahrhunderts zurück, als die lokale Bevölkerung vor den Einfällen der Barbaren Zuflucht suchte. Sie liegt auf einer leichten Anhöhe mit Blick auf die umliegende Ebene und bietet eine ideale Position zur Verteidigung und territorialen Kontrolle.
Die Burg wurde im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt und gehörte den Oldofredi, einer alten und mächtigen ghibellinischen Familie aus Brescia. Im Jahr 1242 beherbergte sie König Enzo von Sardinien, Sohn Kaiser Friedrichs II., der hier während der Konflikte zwischen den kaiserlichen und den welfischen Armeen vorübergehend Zuflucht suchte. In den folgenden Jahrhunderten war die Festung in zahlreiche Schlachten und Durchzüge verwickelt: 1326 wurde sie von den Truppen Azzone Viscontis, die in die Kriege gegen die welfischen Brescianer verwickelt waren, schwer zerstört.
Trotz Zerstörung und politischer Veränderungen spielte die Burg weiterhin eine wichtige Rolle im Leben des Dorfes. Im Laufe der Zeit verlor sie ihre militärische Funktion und wurde in eine Adelsresidenz umgewandelt, die zu einem stillen Zeugen der Geschichte und Identität von Paderno wurde.
All’interno del complesso sorge la Chiesetta della Madonna del Castello, piccolo santuario che custodisce un’immagine mariana venerata dagli abitanti. La tradizione racconta che la Vergine abbia protetto il paese nei momenti più difficili, e ancora oggi la comunità si raccoglie qui in preghiera durante le principali ricorrenze religiose.
Obwohl das Castello Oldofredi im Laufe der Jahrhunderte umgebaut und teilweise renoviert wurde, ist es bis heute eines der eindrucksvollsten Symbole von Paderno Franciacorta: eine lebendige Erinnerung an seine mittelalterliche Vergangenheit und die tiefe Hingabe, die die Bevölkerung an ihr Land bindet.
Gründer von Franciacortino
Ich erkunde Franciacorta mit dem Fahrrad und radle langsam durch Geschichten, Straßen und Details.
